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Last update: 26.03.2022
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Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Milan Kundera), pg. 215
"Nehmen wir an, dass es im Weltall einen Planeten gibt, auf dem alle Menschen noch einmal geboren werden.
Sie werden sich an ihr Leben auf der Erde erinnern und sich aller Erfahrungen, die sie dort gesammelt haben, bewusst sein.
Vielleicht gibt es noch einen Planeten, auf dem alle ein drittes Mal geboren werden, mit den Erfahrungen der beiden vorangegangenen Leben.
Und vielleicht gibt es noch weit mehr Planeten, auf denen die Menschheit neu geboren wird, immer um einen Grad (um ein Leben) reifer. [...]
Einzig in der Perspektive dieser Utopie ist es möglich, die Begriffe Optimismus und Pessimismus sinnvoll zu verwenden:
Der Optimist ist jemand, der glaubt, auf dem Planeten Nummer fünf sei die Geschichte der Menschheit weniger blutig. Ein Pessimist ist jemand, der das nicht glaubt"
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Ethopia's year of living recklessly has come to a bitter conclusion (David Pilling, FT 05.11.2021)
"The only plausible way out is to talk. Tragically, that appears to be the least likely outcome."
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Geopolitical Alpha (Marko Papić), pg. 196
"[...] the time it takes for an entire society to return to sanity is unknowable, and impossible to forecast"
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Geopolitical Alpha (Marko Papić), pg. 118
"Unlike the armchair pundits, the Greeks actually live in Greece. They know that without the membership in the EU, theirs is just another country in the balkans.
The economists cheering "Greek exit" did so in a ceteris paribus world, which only exist in their social science laboratory.
In this eerie environment, political risks to Greece neither precedes nor follows abandoning the currency union, and all policymakers managing Brexit have PhDs in economics.
But the argument was theoretical and as such is most effective when executed in an Excel spreadsheet"
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Road to Serfdom (Friedrich August von Hayek), pg. 50
"The intellectual history of the last sixty years is indeed a perfect illustration of the truth that in social evolution nothing is
inevitable but thinking it makes it so"
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Tulipmania (Anne Goldgar), pg. 219
"Rembrandt, for example, was one of 100 people in Leiden in 1631 who bet that they would be alive a year later."
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Tulipmania (Anne Goldgar), pg.73
"..., two Greek artists of the late fifth century bc, Zeuxis and Parrhasius, were in competition with each other to produce the most "succesful" picture,
and that success consisted of a convincing realism. Zeuxis painted a picture of grapes so realistic that birds flew up to the wall where
it was hanging. But Parrhasius' subsequent picture of a curtain proved so convincing that even Zeuxis was fooled, asking for the curtain to
be drawn back so that he could see the painting he presumed was hiding behind it. He ended up bowing to Parrhasius' superior talent, since
Parrhasius had been able to deceive an artist and not, as Zeuxis had, merely a flock of birds."
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Ludwig Ehrhard, "zur Person", 1963
"Garantieren ist ein kühnes Wort."
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Antifragilität (Nassim Nicholas Taleb), pg. 363
"...der Gelehrte [...], hat weiß Gott etwas anderes zu tun: morgens im Bett zu lesen, an seinem Schreibtisch am Fenster schreiben,
lange (langsame) Spaziergänge zu machen, Espresso zu trinken (morgens), Kamillentee (nachmittags), libanesischen Wein (abends) und
Muskateller (nach dem Abendessen), noch mehr lange (langsame) Spaziergänge zu unternehmen, mit Freunden und Familienmitgliedern
zu reden (aber keinesfalls morgens) und vor dem Schlafen (wieder) im Bett zu lesen... "
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Antifragilität (Nassim Nicholas Taleb), pg. 219
"Als Zenon von Kition, der Begründer der Stoa, während einer Seereise verunglückte (es gibt ziemlich viele Schiffbrüche in alten Texten),
pries er sich glücklich, seine Lasten losgeworden zu sein und sich nun ganz der Philosophie widmen zu können.
Der Schlüsselsatz in Senecas Schriften lautet (nach einem widrigen Ereignis) nihil perdidi, "Ich habe nichts verloren"."
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Verändere dein Bewusstsein (Michael Pollan), pg. 386
"Etliche der NYU-Therapeuten verwiesen auf die Schriften von Viktor E. Frankl, den Wiener Psychoanalytiker und Autor des Buches "...trotzdem Ja zum Leben sagen."
Frankl, der Auschwitz und Dachau überlebte, glaubte, der eintscheidende menschliche Trieb sei nicht der Genusstrieb, wie sein Lehrer Freud,
oder der Machttrieb, wie Alfred Adler behauptete, sondern der Sinntrieb. Frankl stimmt mit Nietzsche überein, der schrieb: "Hat man sein Warum des Lebens,
so verträgt man sich fast mit jedem Wie." (Götzen-Dämmerung, Sprüche und Pfeile, 12)"
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Skin in the Game (Nassim Nicholas Taleb), pg. 315
"An erster Stelle steht das Überleben; Wahrheit, Verstehen und Wissenschaft kommen danach."
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Skin in the Game (Nassim Nicholas Taleb), pg. 315
"Überquere nie einen Fluss, der im Durchschnitt nur einen Meter tief ist."
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Misbehaving (Richard Thaler), pg. 137
"Als Robert Barro und ich vor Jahren gemeinsam an einer Konferenz teilnahmen, sagte ich, der Unterschied zwischen unserer Modellen bestehe darin,
dass er annehme, die Akteure in seinem Modell seien so gescheit wie er, während ich annähme, sie seien so dumm wie ich. Barro stimmte mir zu.;"
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Die Ökonomie von Gut und Böse (Thomáš Sedláček), pg. 370
"In den letzten Jahren hat die Mainstream-Ökonomie ursprüngliche ökonomische Themen wie Ethik und Moral aufgegeben und sich manchmal sogar im Refugium
des analytisch-technischen Apparats verirrt. Wir haben den Fokus der Wissenschaft geändert - oder extrem stark verschoben -, und zwar nur, weil wir begonnen haben,
eine neue Sprache zu benutzen. Kurz gesagt: Die Ökonomie wurde durch die positive (deskriptive) verdrängt. Meiner Meinung nach ist es aber gefährlich, sich auf eine positive
deskriptive Ökonomie zu beschränken (falls dies überhaupt möglich ist). Das bedeutet nämlich, dass wir von wichtigen Punkten abstrahieren und Werturteile
für nicht existent halten. Es kann uns in gefährliche Sackgassen führen; zudem vernachlässigen wir dann wesentliche Teile des Lebens: diejenigen,
bei denen eine (rein) mathematische Untersuchung eben nicht ausreicht.
Wir sind unsere Modelle - Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern so, wie wir sind. (Kolman, Filzofie ćisla, 592)
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Die Ökonomie von Gut und Böse (Thomáš Sedláček), pg. 276
Aristoteles, Nikomachische Ethik: "Die Tugend ist also mittleres Verhalten, darauf bedacht, die rechte Mitte zu treffen.
[...] das Schlechte gehört zum Unbegrenzten, [...] das Gute aber zum begrenzten [...]."
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Aus der Welt (Michael Lewis), pg. 281
"Auf die Frage, ob ihre [Amos Tversky & Daniel Kahnemann] Arbeiten zu dem neuen Fachgebiet der künstlichen Intelligenz beigetragen hätte,
erwiderte Amos: "Eigentlich nicht. Wir erforschen nicht die künstliche Intelligenz, sondern die natürliche Dummheit."
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